Essbare Stadt Bamberg e.V.

Eine Vision: unsere Stadt, in der sich Menschen auf öffentlichen Plätzen treffen und dort stehende Blumenkübel gemeinsam selbst bepflanzen. Tomaten, Gurken, Mangold, Basilikum, Thymian und Rosmarin, Erdbeeren und vieles anderes wächst dort. Jede/r geht achtsam damit um und darf sich bedienen. Die Stadt sorgt für Flächen, Saatgut und Bewässerung. Ansätze der Permakultur sind sichtbar, ein Gartenexperte steht bei Bedarf beratend zur Seite. Jung und Alt, Altansässige und Zugezogene treffen sich dort, sitzen beieinander, machen Picknick, begegnen sich, Kinder spielen und pflücken sich bei Bedarf einen Apfel vom schattenspendenden Baum.

Die Transition-Gruppe „Essbare Stadt Bamberg“ möchte diese Vision Wirklichkeit werden lassen. Der noch zu gründende gleichnamige Verein soll dieses stadtübergreifende Projekt unterstützen. Durch Vernetzung mit zahlreichen Akteuren (Greenpeace Bamberg, Bund Naturschutz, dem Gartenbauamt, Bürgervereinen, Bamberger Gärtnern, in der Stadt ansässigen Unternehmen, der Universität Bamberg, Bamberger Schulen und Seniorenheimen…) werden sich aktiv einbringende Menschen motiviert. Flächen, Mittel und Wissen werden zur Verfügung gestellt.
Im speziellen Fall Bamberg besteht die Möglichkeit, auch brachliegende historische Gärtnerflächen einzubeziehen.
Im Rahmen vonTransition Bamberg wurden mit dem Selbsterntegarten und vielen anderen Projekten in den letzten 3 Jahren sehr positive Erfahrungen gemacht. Diese Projekte werden in Form von offenen Gruppen organisiert, d.h. jeder Teilnehmende beteiligt sich freiwillig seiner Motivation und seinen Ressourcen entsprechend. Diese auf den ersten Blick unverbindlich wirkende Struktur birgt gerade das Geheimnis des Erfolges in sich.



Antragssteller*in: Essbare Stadt Bamberg e,V, (in Gründung)

Anschrift: c/o Denis Hébert, Troppauplatz 5, 96052 Bamberg

Status des Projektes: Konzeptphase

Webseite: https://www.transition-bamberg.de/essbarestadt/

Preisgeld:

Vernetzungstreffen der beteiligten werden organisiert, Raum- und Sachkosten fallen an, sowie Personalkosten für Organisation. Werbung, Moderation, Referenten und Workshopleiter.
Für Saatgut, Jungpflanzen, Erde, Hochbeeten, natürlichen Dünger, Werkzeug, ggf. Pacht für Flächen sind insbesondere in der Anfangsphase Ausgaben zu tätigen.

Finanzierung:

Ehrenamtlich. Ein Förderantrag im Rahmen des Förderprogramms Kurze Wege für den Klimaschutz beim Bundesumweltministerium ist in Bearbeitung.
Das Projekt soll unabhängig von Förderungen umgesetzt werden. Die Förderung entscheidet über das Tempo und würde einen großen Motivationsschub leisten.

Weitere relevante Fakten: