aufeintreffenmit.de

aufeintreffenmit.de hat es sich zum Ziel gesetzt, das Miteinander zwischen Menschen verschiedener Kulturen in Bayreuth zu fördern. Wir sind überzeugt, dass eine Gesellschaft nur funktionieren kann, wenn mit- statt übereinander gesprochen wird. Und wir sind überzeugt, dass Begegnungen mit Menschen, die einen anderen Hintergrund haben, für alle Beteiligten immer bereichernd sind. Schließlich kann nur in diesem Miteinander die Integration von geflüchteten Menschen gelingen.

Deshalb haben wir – zehn Studierende der Universität Bayreuth, die Website aufeintreffenmit.de ins Leben gerufen. Hier finden Interessierte auf einen Blick alle Möglichkeiten, sich in Bayreuth an Projekten und Veranstaltungen verschiedener Organisationen zu beteiligen, die sich dem Miteinander der Kulturen verschrieben haben. Ob internationales Kochen, Sprachunterricht für minderjährige Geflüchtete, oder interkulturelles Theater; ob ehrenamtliche Helferinnen und Helfer gesucht werden oder einfach nur Neugierige, die teilnehmen möchten: aufeintreffenmit.de bündelt alle Angebote rund um interkulturelles Miteinander in Bayreuth und ermöglicht einen direkten und unkomplizierten Einstieg in das Ehrenamt.

Durch eine umfassende Öffentlichkeitsarbeit machen wir auf die Projekte und Veranstaltungen auf unserer Website aufmerksam und unterstützen so Initiativen und Projekte, die sich für interkulturellen Austausch und geflüchtete Menschen einsetzen und oft händeringend Freiwillige suchen. Gleichzeitig ermöglicht aufeintreffenmit.de Interessierten, die auf der Suche nach Begegnungen mit Menschen vielfältiger Hintergründe sind, sich schnell und einfach über Veranstaltungen und Projekte zu informieren, bei denen sie teilnehmen oder sich als Freiwillige einbringen können.

Hier gibt es den Imagefilm: https://vimeo.com/196323141

Filmer: http://nicolasjansky.com/



Antragssteller*in: aufeintreffenmit.de

Anschrift: Frankgutstr. 10, 95447 Bayreuth

Status des Projektes: Wachstumsphase

Webseite: http://aufeintreffenmit.de

Preisgeld:

Mittlerweile haben wir Konzeptions- und Pilotphase erfolgreich durchlaufen: Unsere Website ist zum jetzigen Zeitpunkt voll funktionsfähig und erfährt im April noch ein professionelles Design-Update. Wir haben uns mittlerweile in der Asyl- und Ehrenamtsszene in Bayreuth etabliert und die notwendigen Kontakte und Kooperationen hergestellt. Zudem ist unser Team für das kommende Semester und darüber hinaus gut aufgestellt. Vor diesem Hintergrund sind wir zuversichtlich, dass eine gezielte Marketingkampagne im Sommer eine große Wirkung hinsichtlich Bekanntheit der Website und damit Zahl der vermittelten Freiwilligen und Teilnehmenden erzielen wird. In dieser Wachstumsphase würde das Preisgeld für uns eine große und entscheidende Stütze darstellen, die uns die Deckung von Material- und Honorarkosten für eine erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit erlauben würde.

Im Folgenden legen wir nun kurz die Strategie für diese dar und zeigen auf, mit welchen Mitteln wir diese konkret umsetzen wollen.
Mit unser Öffentlichkeitsarbeit sprechen wir vor allem zwei Zielgruppen an: Studierende und neuzugezogene, junge Erwachsene. Zunächst einmal sind dies beides Gruppen, die wir mit unserer digitalen Lösung am besten erreichen können, da diese grundsätzlich internetaffin sind. Beide Gruppen sind – vor allem zu Beginn ihrer Zeit in Bayreuth – in wenige oder keine sozialen Strukturen eingebunden. Gerade diesen Menschen können wir durch unsere Website einen einfachen Weg bieten, sich in Bayreuth zu engagieren, Begegnungen zu machen und Bekanntschaften mit Menschen verschiedener Kulturen zu schließen. Allgemein glauben wir aufgrund eigener Erfahrungen sowie der Ergebnisse verschiedener Umfragen zum Ehrenamt, dass das Potential zum Engagement und die Neugierde auf andere Kulturen bei jungen Menschen sehr groß ist. Schließlich bieten uns neben der Internetaffinität, die zum Beispiel auch Werbung über soziale Netzwerke ermöglicht (s. unten), bereits bestehende Strukturen wie der Welcome-Service Bayreuth sowie Verbindungen zu vielfältigen studentischen Netzwerke Möglichkeiten effektive Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben.

Konkret benötigen wir dafür zum einen Gelder, die unsere laufenden Materialkosten decken, insbesondere die Herstellungskosten von Druckerzeugnissen wie Flyer und Sticker. Darüber hinaus wollen wir einen bereits fertiggestellten, professionellen Imagefilm nutzen und diesen als Teil des Vorspanns im Kino schalten. Zu der zuständigen Werbeagentur besteht bereits Kontakt und uns wurden vergünstigte Konditionen für soziale Projekte zugesichert.
Weil unsere Zielgruppen vor allem digital zu erreichen sind, planen wir eine umfassende Social-Media Kampagne über Facebook. Für diese wollen wir Foto- und Videomaterial aus den einzelnen Projekten verwenden, welches wir gerade erstellen. Die Preisgelder würden es uns ermöglichen, die Reichweite dieser Kampagne durch das Schalten von Facebook-Werbung sowie das Nutzen von bezahlten Posts enorm zu steigern. Insbesondere Video-Content bietet sich für diese Art der Werbung hervorragend an; beispielsweise erzielten wir allein mit dem Post unseres Imagefilms eine Reichweite von 9800 Nutzerinnen und Nutzer, darunter 4655 durch bezahlte Erhöhung der Reichweite. Ergänzend sollen Kooperationen mit mehreren Bayreuther Facebook-Seiten sowie großen lokalen Facebook-Gruppen etabliert werden, um ein Netzwerk von gegenseitigen Multiplikatoren zu schaffen.

Ein zweiter Teil der Verwendung des Preisgelds würde auf Aspekte einer nachhaltigen Marketingstrategie fallen, so auf das Erstellen eines zweiten, ausführlichen Imagefilms sowie das Design neuer Werbematerialien. Neben dem bereits fertigen, kürzeren Imagefilm, der sich hervorragend als Werbespot eignet, wäre auch eine längere Version, die das Konzept von aufeintreffenmit.deerklärt und dabei verschiedene Beteiligte Akteure (Nutzerinnen und Nutzer, Organisationen, Kooperationspartnerinnen und -partner) zu Wort kommen lässt, ein großer Gewinn. Zu diesem Zweck könnten wir bereits vorhandenes Videomaterial verwerten sowie erneut auf den Kontakt zu dem Filmer unseres ersten Films zurückgreifen, mit dessen überaus professioneller Arbeit wir sehr zufrieden sind. Zudem wollen wir unsere Palette an Werbematerialien um aussagekräftige und optisch ansprechend gestaltete Plakate erweitern. Abgesehen von der Platzierung an den relevanten Orten für unsere Zielgruppen könnten die Plakate auch digital als Buswerbung in den Bayreuther Linienbussen geschaltet werden und so vor allem Studierende aber auch junge Berufstätige erreicht werden; an diesem Punkt könnten wir ebenfalls auf vergünstige Konditionen zurückgreifen. Zur Erstellung der Plakate wollen wir den Kontakt zu einer hauptamtlichen Designerin nutzen, mit der wir bereits für die neue Gestaltung unserer Website, die im April online gehen wird, zusammengearbeitet haben. Eine Überarbeitung unserer bereits vorhandenen Werbematerialien wäre in diesem Zusammenhang ebenfalls wünschenswert. Sowohl für den Imagefilm als auch für die Design-Arbeiten fallen Honorarkosten an, die wir durch das Preisgeld decken könnten. Beide Partner haben uns aber eine dem sozialen Charakter unseres Projekts entsprechende Vergütung zugesichert.

Finanzierung:

Bisher hat sich das Projekt vor allem aus verschiedenen privaten und öffentlichen Quellen finanziert. Auf Seiten der privaten Spender ist vor allem eine Crowdfunding-Kampagne auf betterplace.org hervorzuheben, durch die – u.a. mit Hilfe einer Verdopplungsaktion von SAP – die Kosten für die Programmierung und das Design der Website gedeckt werden konnten. Zu den Spendern gehörte neben Privatpersonen auch die Sparkasse Bayreuth. Weitere regionale Unternehmen, die aufgrund bestimmter Faktoren für uns als Unterstützer in Frage kommen, kontaktieren wir darüber hinaus in einer jährlichen Finanzierungsrunde.
Aus öffentlicher Hand wurden wir zum Beispiel im Rahmen des Programms “Demokratie Leben” (Programmierung einer Sachspendenplattform) gefördert. Weiter konnten wir durch unseren Kontakt zu Begabtenförderungswerken Mittel aus Ausschreibungen des Cusanuswerks und der Studienstiftung des deutschen Volkes gewinnen (u.a. zur Finanzierung des ersten Imagefilms).

Weitere relevante Fakten: