In der Heimat wohnen – Pegnitz

In Pegnitz wird seit Juni 2014 das Wohnkonzept „In der Heimat wohnen“ umgesetzt, das Soziales und Wohnen verbindet. Vor allem ältere Menschen sollen durch das Projekt erreicht werden. Das Konzept basiert auf vier Aspekten. „Zuhause daheim“ beschreibt hierbei den Anspruch, ältere Menschen dabei zu unterstützen, so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben zu können. Der Aspekt „Jederzeit versorgt“ betont, wie wichtig es ist, dass es eine/n AnsprechpartnerIn im Quartier gibt, die ältere Menschen berät, unterstützt und vermittelt. Ein Schwerpunkt des Konzeptes ist es, die Bürgerinnen und Bürger zu aktivieren, damit sie sich mit ihren Ideen einbringen können und so aktiv ihr Lebensumfeld mitgestalten können. Dieser Punkt wird im Konzept mit der Säule „Lebendige Nachbarschaft“ beschrieben. Eine aktive Nachbarschaft unterstützt das Versorgungsnetz vor Ort durch ehrenamtliche Angebote, sodass die Lebensqualität für alle Bewohnerinnen und Bewohner im Quartier steigt. Hierfür wurde in Pegnitz eine Projektgruppe aus Bürgerinnen und Bürger gegründet, die verschiedene Projekte bereits umsetzen konnten wie zum Beispiel den offenen Bürgertreff, Vorträge und Spielenachmittage. Der letzte Aspekt „Akteure vernetzen“ zielt darauf ab, ein Netzwerk aus professionellen und ehrenamtlichen lokalen Akteuren zu initiieren, sodass durch ein gemeinsames Miteinander das Versorgungsnetzwerk sowie die Lebensqualität in Pegnitz gesteigert werden.



Antragssteller*in: Caritasverband für die Stadt und den Landkreis Bayreuth e. V. - In der Heimat wohnen Pegnitz

Anschrift: Roseggerstraße 5, 91257 Pegnitz

Status des Projektes: Laufender Betrieb

Webseite: https://www.facebook.com/pg/InderHeimatwohnenPegnitz/about/?ref=page_internal

Preisgeld:

Das Preisgeld soll für unsere Tätigkeit vor Ort eingesetzt werden. Sowohl die ehrenamtlichen Projekte wie zum Beispiel der offene Bürgertreff oder auch gemeinsame Projekt mit dem Unterstützerkreis sollen durch das Preisgeld unterstützt werden. Vor allem soll dadurch aber die Präsenz der Quartiermanager/innen vor Ort gewährleistet werden. Die Fäden für die Projekte laufen bei ihnen zusammen. Als Ansprechpartner/in für das Quartier und das Konzept kommt dem Quartiermanagement eine besondere Rolle hinzu. Eine Entwicklung des Quartiers hinzu mehr Seniorenfreundlichkeit bedarf eine/n Ansprechpartner/in, die die Koordination und Organisation übernimmt.

Finanzierung:

Das Projekt wird aktuell durch das Deutsche Hilfswerk der Deutschen Fernsehlotterie gefördert, die vor allem Projekte zur Quartiersentwicklung fördern. Die Förderung war auf drei Jahre befristet und endet im Mai 2017.

Weitere relevante Fakten: