Beratungsangebot für Studierende

Law&Legal ist ein Verein für studentische Rechtsberatung. Das bedeutet, dass engagierte Jurastudierende zusammenarbeiten, um anderen Studierenden kostenlosen Rechtsrat zu erteilen.
Der eigenverantwortlich agierende Vereinsstandort Bayreuth setzt sich aus einem siebenköpfigen Leitungsteam und aus etwa 25 studentischen Beratern zusammen. Die Berater nehmen sich in kleinen Teams rechtlicher Fragestellungen von Studierenden an. Das Beratungsspektrum umfasst dabei alle Rechtsgebiete des Curriculums des Jurastudiums mit Ausnahme des Strafrechts. Es reicht also von der Lösung von Konflikten mit dem Vermieter über Fragen zu Filesharing-Abmahnungen und Mobiltelefonverträgen bis hin zu Rechtsfragen im Zusammenhang mit studentischen Startup-Unternehmen (und wurde vor kurzem um eine Asylrechtsberatung erweitert, s. dazu die eigene Bewerbung).
Oft haben Studierende nicht die Mittel, professionellen Rechtsrat einzuholen und häufig scheint es ihnen nicht lohnenswert, den damit einhergehenden Aufwand auf sich zu nehmen. In solchen Fällen können wir einen Ausweg bieten: die Beratung ist für die Mandanten kostenfrei und kann vor Ort durch unsere engagierten Studierenden stattfinden, sodass diese Hürden wegfallen. Gleichzeitig müssen die Mandanten nicht um eine geringere Qualität fürchten, denn durch unsere enge Zusammenarbeit mit engagierten, praktizierenden Rechtsanwälten sowie Professoren aus Bayreuth und Umgebung, die uns bei der Erstellung von Rechtsgutachten anleiten und durch regelmäßige Qualifizierungsseminare für unsere studentischen Berater unterstützen, wird eine hohe Beratungsqualität gewährleistet – es dauert hin und wieder lediglich etwas länger, weil wir der an uns herangetragenen Verantwortung für die rechtlichen Probleme anderer Studierender durch ein Feedback-Verfahren mit den kooperierenden Volljuristen gerecht werden wollen.
Dass dieses Angebot für viele Studierende hilfreich ist und dass für unser Angebot ein Bedarf vorhanden ist, beweist allein die nahezu dreistellige Zahl von Fallanfragen, die uns jährlich erreichen (wobei wir aus Kapazitätsgründen und um die Qualität der Beratung zu sichern derzeit leider nur ca. ein Drittel dieser Anfragen beraten können).
Obwohl unsere Berater ihre Kompetenzen kostenlos zur Verfügung stellen, kommen auch sie auf ihre „Kosten“: Sie können auf diese Weise das im Studium erlangte Wissen praktisch anzuwenden; sie helfen also anderen Studierenden und lernen dabei gleichzeitig etwas für ihr Studium und schon in einem frühen Ausbildungsstadium für ihr zukünftiges Berufsleben.



Antragssteller*in: Law&Legal Studentische Rechtsberatung e.V.

Anschrift: Universitätsstraße 30 95440 Bayreuth

Status des Projektes: Laufender Betrieb

Webseite: https://lawandlegal.de/standorte/bayreuth

Preisgeld:

Das Preisgeld würden wir nutzen, um den Beratungsbetrieb und die hohe Qualität der Beratung aufrechtzuerhalten.
Das bedeutet vor allem, dass wir das Geld für Qualifizierungsworkshops einsetzen würden (Fahrtkosten und eventuelles Honorar der Dozenten sowie Kosten für die Räumlichkeiten). Außerdem würden wir für unsere Berater aktuelle Ausbildungsliteratur oder Online-Zugänge zu juristischen Datenbanken anschaffen.
Um die Fortführung des Projekts zu gewährleisten, werben wir jedes Semester Jurastudierende an, die wir als neue Berater gewinnen wollen, um der enorm hohen, für uns aus Kapazitätsgründen nicht bewerkstelligbaren Zahl an Fallanfragen, in höherem Maße gerecht zu werden. Zudem machen wir regelmäßig Studierende auf unser Angebot aufmerksam, um den Möglichkeit der rechtlichen Beratung durch unsere Mitglieder zu verbreiten – so reißen die Fallanfragen nicht ab, sodass wir unsere Berater stets beschäftigen können. Für beide Zwecke bedarf es Werbemitteln, etwa Flyer, Roll-Ups, Visitenkarten und Plakate. Daneben können wir mehr Jurastudierende für ein Engagement als Berater gewinnen, wenn wir durch ein aktives Vereinsleben überzeugen können; insofern könnte das Preisgeld auch für Exkursionen mit einem Ausbildungshintergrund genutzt werden, etwa zu Gerichten u.ä.
Schlussendlich bedarf es für die Beratung Büromaterialien wie Briefumschläge, Stempel, Mappen, Ordner etc. und einer Cloud, deren Benutzung für Mandatsunterlagen im Einklang mit dem Bundesdatenschutzgesetz steht und für den Verein entsprechend hohe Kosten verursacht.

Finanzierung:

Das Projekt finanziert sich vor allem aus Mitgliedsbeiträgen. Daneben haben wir für die Asylrechtsberatung (aber nicht für die Beratung Studierender, um die es hier geht) Preisgelder erhalten. Der Standort Bayreuth an sich konnte über den Lehrstuhl eines Mitglieds des Vereinsbeirats Geld aus Studienzuschüssen erhalten. Zudem erhalten wir in geringem Maße hin und wieder Spenden.

Weitere relevante Fakten: