Helferkreis AWO Arzberg / Schirnding e.V.

Die AWO Arzberg /Schirnding e.V. ist seit Dezember 2015 auch in der Flüchtlingsbetreuung aktiv. Aktuell werden in unserer Kleinstadt mit ca. 5200 Einwohnern 170 Geflüchtete, darunter auch Familien mit Kindern, betreut.  In Kürze werden in einer zweiten Gemeinschaftsunterkunft  ca. 50 weitere Geflüchteten untergebracht, sodass dann ca. 230 geflüchtete Personen betreut werden müssen. Für die Geflüchteten wird mit Unterstützung eines ehrenamtlichen Helferkreises vielfältige Hilfe und Unterstützung angeboten. Diese erstreckt sich auf Begleitung zu Behörden und Arztterminen, Hilfe beim Ausfüllen von Formularen, Hilfe bei der Suche nach einer Wohnung, einem Praktikums-, Arbeits- oder Ausbildungsplatz, Versorgung von anerkannten Flüchtlingen mit gebrauchten Möbeln, Nachhilfe für die Flüchtlingskinder, Nähkurs für Frauen, Kochkurs multikulinarisch, bei dem Einheimische und Flüchtlinge gemeinsam kochen, gemeinsame Spieleabende, gemeinsame Wanderungen und Ausflüge in die Region,  Fußball- und Cricket-Turniere, u.a.

Aktuell werden für alle Termine und Erledigungen öffentliche Verkehrsmittel genutzt. Ein Kleinbus würde dem ehrenamtlichen Helferkreis die Arbeit sehr erleichtern. Der Kleinbus kann zusätzlich für Fahrten mit Gruppen von Flüchtlingen ins Landratsamt nach Wunsiedel oder in die Kreisstadt Marktredwitz sowie für Ausflüge genutzt werden, da sich solche Fahrten mit dem ÖPNV sehr schwierig gestalten.



Antragssteller*in: AWO Arzberg / Schirnding e.V.

Anschrift: Thierheimer Str. 1, 95659 Arzberg

Status des Projektes: Wachstumsphase

Webseite: http://www.arzbergertafel.de

Preisgeld:

Zur Anschaffung eines Kleinbusses, mit dem Flüchtlingskinder ins Fußballtraining, Familien mit Kindern in die Kinderklinik nach Weiden gefahren werden können oder auch zu Elternabenden ins Schulzentrum nach Marktredwitz. Außerdem sollen mit dem Kleinbus Möbel aus Haushaltsauflösungen, die für Flüchtlinge gespendet werden, abholt und in deren Wohnung/Unterkunft transportiert werden. Mit dem Kleinbus kann ein durch Bombensplitter verletzter und schwerbehinderter Iraker mit seiner Gehhilfe besser als mit einem Pkw zu seinen regelmäßigen Terminen bei der Physiotherapie gebracht werden.

Finanzierung:

Die Flüchtlingsbetreuung wird aktuell über Mitgliedsbeiträge (70 Vereinsmitglieder) und Spenden finanziert. Vier der hauptamtlichen Stellen (Flüchtlingsbeauftragte, zwei Sprachmittler und Koordinierungsstelle für bürgerschaftliches Engagement  werden  zu 100 % durch die Deutsche Fernsehlotterie und das BAMF finanziert. Für die 5. hauptamtliche Stelle der Sozialpädagogin in der Gemeinschaftsunterkunft müssen 20 % der Personalkosten als Eigenanteil, der über Spenden finanziert wird, aufgebracht werden.

Weitere relevante Fakten: