Generationsbrücke Deutschland

Als erstes generationenverbindendes Sozialunternehmen Deutschlands initiieren wir Begegnungen zwischen alten pflegebedürftigen und jungen Menschen. Durch Fortbildung mit Vernetzung und Beratung haben wir mittlerweile in acht Bundesländern über 100 Altenpflegeeinrichtungen sowie Kitas und Schulen befähigt, bereichernde intergenerative Begegnungen zu realisieren. Als Teil der gemeinnützigen Katholischen Stiftung Marienheim Aachen-Brand engagieren wir uns gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern für ein bewussteres Zusammenleben der Generationen.

Unser intergeneratives Begegnungskonzept ist fundiert und praxisbewährt. Für ein gutes Gelingen steht die Generationsbrücke auf fünf Grundpfeilern:
– Altersgerechte Vorbereitung der Kinder und Jugendlichen
– Regelmäßigkeit und Langfristigkeit
– Feste Partnerschaft in fester Gruppe
– Aktives MITeinander
– Strukturierte und ritualisierte Begegnungen

Beide Generationen gewinnen: Jung und Alt erleben bei den Begegnungen gegenseitige Wertschätzung, Verbundenheit und Freude. Der Brückenschlag gelingt durch gemeinsames Singen, Basteln, Spielen und Erzählen. Bestehende Vorurteile und Berührungsängste werden abgebaut.
Die Kinder und Jugendlichen erfahren Aufmerksamkeit und Herzenswärme. Sie profitieren von der Lebenserfahrung der älteren Generation. In den Begegnungen können sie ihre Sozialkompetenz weiterentwickeln. Darüber hinaus lernen sie, Pflegebedürftigkeit, Demenz und Tod als Bestandteile des Lebens kennen.
Die alten Menschen erhalten Zuwendung und Anerkennung. Durch die ansteckende Lebendigkeit ihrer jungen Besucher erleben sie eine besondere Abwechslung im Heimalltag. Die Begegnungen ermöglichen gleichzeitig eine stärkere Integration in unsere Gesellschaft.



Antragssteller*in: Generationsbrücke Deutschland

Anschrift: Rollefstr. 4, 52078 Aachen

Status des Projektes: Konzeptphase

Webseite: http://www.generationsbruecke-deutschland.de

Preisgeld:

Unser Anliegen ist die bundesweite Verbreitung unseres intergenerativen Konzeptes. Gerade in Oberfranken sind wir aber bisher noch nicht vertreten, weshalb uns dieser Wettbewerb die einzigartige Chance ermöglichen würde, gerade hier Fuß zu fassen und möglichst viele Altenpflegeheime, Kitas und Schulen als aktive Kooperationspartner zu gewinnen. Denn neben dem möglichen Preisgeld ist vor allem auch die Ansiedlung dieses Wettbewerbs in Oberfranken dafür eine hervorragende Chance.

Finanzierung:

Ermöglicht wird unsere Arbeit durch eine hohe Eigenbeteiligung unseres Trägers, Förder- und Preisgelder, Spenden sowie Schulungsgebühren und einen geringen Kooperationsbeitrag. Bei der bundesweiten Verbreitung unseres Konzeptes werden wir insbesondere vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der BMW Stiftung Herbert Quandt und dem Caritasverband Deutschland e.V. unterstützt. Weitere bundesweite Förderer sind die Körber-Stiftung und der Generali Zukunftsfonds. Regionaler Förderer in der Städteregion Aachen ist die Sparkasse Aachen; in einzelnen Regionen werden wir auch von den Bürgerstiftungen vor Ort unterstützt.

Darüber hinaus erhalten wir ideelle Unterstützung durch unsere Schirmherren Tom Buhrow und Sabine Stamer (Intendant des WDR und seine Gattin), durch unseren Botschafter Martin Schulz (Präsident des Europäischen Parlaments), sowie durch einen hochkarätig besetzten Beirat, dem u.a. die Wissenschaftler Prof. Andreas Kruse, Prof. Gerald Hüther und Prof. Ursula Lehr (Bundesfamilienministerin a.D.) angehören.

Weitere relevante Fakten: